Kratzer im Autolack: Polieren oder Spot-Repair?

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Kratzer im Autolack: Polieren oder Spot-Repair?
Kratzer im Lack sind fast unvermeidbar – durch Waschanlagen, Schlüssel, Äste oder Parkrempler. Doch nicht jeder Kratzer muss lackiert werden. Wir zeigen, wann Polieren reicht und wann Spot-Repair die richtige Lösung ist.
SRX Smart Repair Xperience·3 Min. Lesezeit·Dortmund
So ist Autolack aufgebaut
Moderner Autolack besteht aus mehreren Schichten: Auf dem Blech liegt die Grundierung, darüber der farbgebende Basislack und ganz oben der transparente Klarlack. Wie ein Kratzer repariert wird, hängt davon ab, wie tief er in diese Schichten eindringt.
Der Fingernagel-Test
Fahren Sie mit dem Fingernagel quer über den Kratzer:
- Nagel bleibt nicht hängen: Der Kratzer liegt vermutlich nur im Klarlack – eine Politur kann ihn oft entfernen oder stark abmildern.
- Nagel bleibt leicht hängen: Der Kratzer geht tiefer. Politur hilft nur noch teilweise.
- Grundierung oder Blech sichtbar: Hier ist Spot-Repair nötig, damit kein Rost entsteht.
Wann Polieren reicht
Feine Kratzer, Waschanlagenspuren (sogenannte Swirls) und matter Lack lassen sich mit einer maschinellen Lackpolitur entfernen. Dabei wird eine hauchdünne Schicht Klarlack abgetragen, bis die Oberfläche wieder glatt ist. Das gehört zu unserer Fahrzeugaufbereitung – idealerweise mit anschließender Versiegelung.
Wann Spot-Repair nötig ist
Tiefe Kratzer, Schrammen und Lackabplatzer reparieren wir per Spot-Repair. Die Stelle wird geschliffen, falls nötig gespachtelt, grundiert und im exakten Farbton neu lackiert. Der neue Lack läuft weich in den Originallack aus, sodass kein Übergang sichtbar ist.
Lackstifte und Polierpasten aus dem Baumarkt?
Für Mini-Steinschläge kann ein Lackstift eine Notlösung sein, um Rost zu verhindern. Optisch bleibt die Stelle aber meist sichtbar. Aggressive Polierpasten von Hand können den Klarlack ungleichmäßig abtragen und neue Kratzer verursachen. Bei sichtbaren Stellen lohnt sich der Profi.
Häufige Ursachen für Kratzer
- Bürsten in der Waschanlage und falsches Trocknen mit verschmutzten Tüchern
- Schlüssel, Taschen und Reißverschlüsse an Türgriffen und Kofferraum
- Äste und Sträucher beim Parken
- Parkrempler und Kontakt mit Pollern
- Vandalismus
Kratzer vorbeugen
Waschen Sie Ihr Auto möglichst schonend mit der Zwei-Eimer-Methode oder in einer Waschanlage mit Textilbürsten. Trocknen Sie den Lack mit sauberen Mikrofasertüchern. Eine Keramikversiegelung macht den Lack glatter und weniger anfällig für feine Waschkratzer.
Warum schnelles Handeln wichtig ist
Kratzer bis aufs Blech bieten Feuchtigkeit eine Angriffsfläche. Gerade bei Winterwetter mit Streusalz kann sich schnell Rost bilden, der sich unter dem Lack ausbreitet. Je früher die Stelle repariert wird, desto kleiner bleibt der Aufwand.
Fazit
Feine Kratzer im Klarlack lassen sich oft wegpolieren, tiefe Kratzer brauchen Spot-Repair. Wenn Sie unsicher sind, senden Sie uns ein Foto – wir sagen Ihnen, welche Lösung für Ihr Auto sinnvoll ist.
Kratzer? Jetzt Foto senden
Schicken Sie uns einfach ein paar Fotos vom Schaden per E-Mail an info@srx-pro.de oder rufen Sie uns an: 0152 510 424 81. Wir melden uns schnell mit einer ehrlichen Einschätzung und einem unverbindlichen Angebot – in unserer Werkstatt Im Defdahl 1, 44141 Dortmund oder mobil bei Ihnen vor Ort in Dortmund.
Häufige Fragen
Kann man Kratzer mit Zahnpasta entfernen?
Das ist ein Mythos. Zahnpasta kann den Klarlack mattieren und das Problem verschlimmern.
Wie viel Klarlack wird beim Polieren abgetragen?
Nur eine hauchdünne Schicht. Deshalb sollte Polieren professionell und kontrolliert erfolgen.
Hält eine Spot-Repair-Lackierung dauerhaft?
Ja, bei fachgerechter Ausführung ist die Reparatur genauso dauerhaft wie die übrige Lackierung.
